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Flüssigkeitsgabe – ja oder nein?
Wenn ein geliebter Mensch kaum noch trinkt, entsteht schnell große Sorge:
„Dehydriert er?“ – „Ist das nicht gefährlich?“ – „Darf man da wirklich einfach nichts tun?“
In der letzten Lebensphase verändert sich vieles – auch das Bedürfnis nach Flüssigkeit. Der Körper braucht weniger. Die Nieren arbeiten langsamer. Das Gefühl von Durst verschwindet häufig ganz.
Das bedeutet nicht, dass man jemanden verdursten lässt.
Sondern, dass man ihm genau das gibt, was wirklich guttut – und das ist in vielen Fällen: gezielte Mundpflege.
Mundpflege ist mehr als ein feuchter Tupfer
In der spezialisierten Palliativpflege ist die Mundpflege eine Antwort – eine bewusste Alternative zur Flüssigkeitsgabe. Sie lindert das Trockenheitsgefühl, sorgt für Frische, verhindert Reizungen – und vermittelt Nähe.
Es gibt viele kleine Möglichkeiten:
» mit Wasser befeuchtete Tupfer
» Tropfen von Minz- oder Zitronenwasser
» spezielle Butter-Honig-Mischungen
» Mundpflegegele mit beruhigenden oder kühlenden Zusätzen
» kleine Eisstückchen oder Fruchtschorlen in Miniportionen
Das Palliativteam – besonders die Pfl egefachkräfte – kennen viele individuelle Wege, um Wohlbefi nden zu schaff en. Sie achten auf Schleimhautveränderungen, auf Geruchsbelastung, auf Bedürfnisse, die nicht mehr ausgesprochen werden.
Denn manchmal bedeutet gute Pflege: Nicht zuführen, sondern spüren. Nicht „mehr“, sondern genau richtig.
Jetzt Kontakt aufnehmen
Wenn Sie oder ein Angehöriger unsere Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Unsere erfahrenen Ärzte, Pflegekräfte und Palliativspezialisten arbeiten eng mit Haus- und Fachärzten sowie ambulanten Pflegediensten und Hospizen zusammen, um eine nahtlose und ganzheitliche Versorgung zu gewährleisten.
Lassen Sie uns gemeinsam den Weg gehen. Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihre Fragen zu klären und die bestmögliche Betreuung für Ihre Liebsten zu sichern.
Wir sind 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche für Sie erreichbar.